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Dom- und die Pfarrgemeinde, der Förderverein des Ernst-Barlach-Theaters, die Freie Schule Güstrow e.V., der Kunst- und Altertumsverein Güstrow e.V. und die Villa Kunterbündnis laden zu den jüdischen Tagen in Güstrow ein.

Den aktuellen Flyer zu den jüdischen Tagen gibt es hier oder in unserem Download-Bereich.

Auch in diesem Jahr will die Güstrower Initiative „Jüdisches Gedenken“ an das am 9. November 1938 von den deutschen Nationalsozialisten organisierte Pogrom gegen jüdische Mitbürger und die Folgen erinnern. In der Initiative haben sich die Dom- und die Pfarrgemeinde, der Förderverein des Ernst-Barlach-Theaters, die Freie Schule Güstrow e.V., der Kunst- und Altertumsverein Güstrow e.V. und die Villa Kunterbündnis zusammengeschlossen.

Bereits am 29. Oktober 2019 wird, initiiert von der Freien Schule und der Barlachstadt, im Rathaus die Ausstellung „Abgestempelt – judenfeindliche Postkarten“ aufgebaut, in der antisemitische Postkarten, vorwiegend aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg, aus einer privaten Sammlung gezeigt werden.

Die traditionelle Andacht auf dem Jüdischen Friedhof findet wie alle Jahre am 9. November um 18 Uhr in der Neukruger Straße statt, in diesem Jahr betreut von der Domgemeinde und der Freien Schule.

Am Sonntag, dem 10. November lädt die Villa Kunterbündnis um 11:30 Uhr zu einem „Weg der Erinnerung“ ein: Der letzte Weg Güstrower Juden soll in umgekehrter Richtung - vom Bahnhof aus zum Marktplatz - gegangen werden, wo die Namen der ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürger verlesen werden.

Zwei Filmvorführungen runden das Programm ab. Am 19. November 2019 bringen der Filmklub Güstrow und der Kunst- und Altertumsverein Güstrow im Kunsthaus in der Baustraße die Tragikomödie „Frau Stern“, die der junge deutsche Regisseur Anatol Schuster 2019 fertiggestellt hat. Der Theaterförderverein zeigt zum Abschluss am 27. November 2019 im Rahmen der Reihe „Theaterkino“ im Ernst-Barlach-Theater den Film „Das Geheimarchiv des Warschauer Ghettos“ der Filmemacherin Roberta Grossman von 2018, der nach dem Buch eines Historikers die Geschichte eines Untergrundarchivs zum Ghettoleben und zu den Verbrechen der deutschen Besatzer erzählt.